Salzige Knabbereien
Bei ondeli führen wir vier Petruzzelli-Tarallini-Sorten aus Apulien und drei Pan-Ducale-Crostini-Sorten aus den Abruzzen. Dazu kommen Picos Camperos und frittierter Mais als weitere Apéritif-Klassiker.
Was Tarallini von anderem Knabbergebäck unterscheidet, ist ein einziger Arbeitsschritt: die kleinen Ringe aus Weizenmehl, Olivenöl und Weißwein werden vor dem Backen kurz abgekocht. Dadurch verkleistert die Stärke an der Oberfläche, der Ring bekommt beim Backen eine feste, glatte Kruste und bleibt innen mürbe – deshalb bricht ein Tarallo trocken durch, statt zäh zu werden. Petruzzelli aus Apulien stellt sie nach genau diesem traditionellen Rezept her.
Tarallini, Crostini und Picos sind drei unterschiedliche Gebäcke aus zwei Ländern mit drei Verwendungen. Tarallini sind kleine, kompakte Ringe zum Naschen pur, ohne Belag. Crostini sind zweifach gebackenes, dünn geschnittenes Brot – ein fertiges Brot wird geschnitten und ein zweites Mal gebacken, bis alle Restfeuchte heraus ist –, fest genug, um Aufstriche und Dips zu tragen. Picos sind spanische Brotstangen, dezent salzig und zurückhaltend im Geschmack, damit sie Schinken oder Käse nicht überdecken.
Bei den Tarallini führen wir alle vier Petruzzelli-Sorten: Fenchelsamen, scharfer Chili, Tomate und Zwiebel. Fenchel ist die Sorte, die am besten zu Weißwein passt, Chili die einzige, die sich gegen kräftigen Rotwein oder Bier durchsetzt, Tomate mit Oregano die zugänglichste, Zwiebel die herzhafteste für reifen Hartkäse. Bei den Crostini von Pan Ducale aus den Abruzzen stehen drei Sorten zur Wahl: Rosmarin, Olivenöl pur und Peperoncino, alle mit der gleichen zweifachen Backung für einen trockenen, klaren Bruch, der auch nach Tagen nicht weich wird.
Verwendet werden sie als Unterlage für Paté, Trüffelbutter und Eingelegtes oder einfach pur zum Wein. Wer nach mehr Unterlagen für Aufstriche sucht, wird auch in der Kollektion Auf Brot und Cracker fündig.
Häufige Fragen
Was sind Tarallini und woher kommen sie?
Tarallini sind kleine, ringförmige Knabbergebäcke aus Apulien in Süditalien. Der Teig aus Weizenmehl, Olivenöl und Weißwein wird geformt, kurz abgekocht und danach goldbraun gebacken – das Abkochen ist der Schritt, der sie von normalem Gebäck unterscheidet und ihnen die feste, glatte Kruste gibt.
Worin unterscheiden sich Crostini und Tarallini?
Tarallini sind kompakte Ringe zum Naschen pur. Crostini sind zweifach gebackenes, dünn geschnittenes Brot, das Aufstriche und Dips tragen soll. Der eine ist ein eigenständiger Snack, der andere eine Unterlage – deshalb führen wir beide nebeneinander statt als Ersatz füreinander.
Sind Tarallini vegan?
Die Produktbeschreibungen nennen als Zutaten Weizenmehl, Olivenöl und Weißwein, ohne Ei oder Milchprodukte – ein Vegan-Tag ist im Shop aber bei keiner der vier Sorten hinterlegt. Für eine verbindliche Auskunft lohnt der Blick in die vollständige Zutatenliste auf der jeweiligen Produktseite.
Wie lange sind Tarallini haltbar und wie lagert man sie?
Tarallini sind durch das Abkochen und anschließende Backen recht lange haltbar und werden am besten trocken und kühl gelagert, fern von direkter Sonne. Eine geöffnete Packung hält sich am längsten, wenn sie gut verschlossen wird, da Feuchtigkeit der Gegner der knusprigen Kruste ist.
Was passt zu Tarallini und Crostini?
Zu Tarallini und Crostini passen Oliven, Fischkonserven wie Sardinen oder Ventresca, luftgetrockneter Schinken und reifer Käse. Die milderen Sorten wie Tomate oder Olivenöl pur eignen sich am besten als neutrale Unterlage, die würzigeren wie Chili oder Zwiebel stehen auch für sich allein.
Zwei Petruzzelli-Sorten zum Reinschmecken: Tarallini mit Fenchelsamen 200g und Tarallini mit scharfem Chili 200g. Dazu zwei Pan-Ducale-Crostini: Crostini al Rosmarino 200g und Crostini al Olio di Oliva 200g, sowie Picos Camperos Brotstangen 180g.
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